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Der Islamwissenschaftler Mathias Rohde ermuntert Christen, sie sollen im Umgang mit Muslimen mehr Selbstbewusstsein an den Tag zu legen, so der Evangelische Pressedienst. Wenn man den eigenen Glauben verstecken und Kreuze abhängen würde, mache man sich selbst unglaubwürdig.
Fraglos heißt Religionsfreiheit, andere Religionen zu respektieren, nicht aber die eigene Überzeugung zu verleugnen. Es bringt selten Respekt ein, das eigene zurückzunehmen, nur weil Andersdenkende anwesend sind. Wer also Christ ist, Buddhist usw. sollte dazu stehen und in einen freundlichen Austausch gehen.
Bezüglich der Flüchtlingsströme weist Rohde darauf hin, dass die Asylbewerber extreme Situationen hinter sich haben. Vor einer Woche wurde noch auf sie geschossen und heute werden sie an der Einhaltung von z.B. Verkehrsregeln gemessen. Man müsse Geduld bei der Integration haben. Muslime die schon länger in unseren Ländern lebten haben freiheitlich-demokratische Werte akzeptiert.
Wichtig wird auch sein, dass wir unsere eigenen Werte kennen und diese den vielen Ankommenden vermitteln. Nur wenn ein solcher Austausch stattfindet, haben sie eine Chance, zu verstehen und ihr Verhalten anzupassen. Seien wir also selbstbewusst in dem Sinn, dass wir uns unsere Werte sowie die Gründe für unsere Werte bewusst machen und zu ihnen stehen. Egal ob philosophischer oder religiöser Natur.
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